Salbei geschnitten - Unterstützung für Maul, Magen und Darm
Salbei (Salvia officinalis) ist eine aromatische, mehrjährige Pflanze, die zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) gehört. Die Pflanze hat graugrüne, samtige Blätter und blüht in schönen violetten, blauen oder weißen Blüten. Salbei wird seit Jahrhunderten in der Küche und der traditionellen Medizin geschätzt. Die Blätter sind besonders bekannt für ihren intensiven, erdigen Geschmack und ihre vielfältigen gesundheitlichen Vorteile.
Inhaltsstoffe
Salbeiblätter enthalten eine Vielzahl von Mineralstoffen und Vitaminen, die zu ihren gesundheitsfördernden Eigenschaften beitragen:
- Mineralstoffe: Kalzium, Magnesium, Kalium, Zink, Eisen
- Vitamine: Vitamin A, Vitamin C, Vitamin K, einige B-Vitamine (wie B1, B2, B3, B6, Folsäure)
Zusätzlich zu diesen Nährstoffen enthält Salbei ätherische Öle (wie Thujon, Kampfer und Cineol), Flavonoide, Gerbstoffe, Phenolsäuren und Rosmarinsäure, die seine therapeutischen Eigenschaften verstärken.
Wirkung auf Hunde
Salbeiblätter können auch für Hunde nützlich sein, wenn sie in geeigneten Mengen verabreicht werden. Hier sind einige der möglichen gesundheitlichen Vorteile:
- Entzündungshemmend: Die entzündungshemmenden Eigenschaften von Salbei können helfen, Entzündungen und Schmerzen bei Hunden zu lindern, besonders bei Hautproblemen und Gelenkbeschwerden.
- Antimikrobiell: Salbei hat antimikrobielle und antiseptische Eigenschaften, die helfen können, Infektionen vorzubeugen und zu behandeln.
- Verdauungsfördernd: Die Pflanze kann bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Durchfall und Magenkrämpfen unterstützend wirken.
- Antioxidativ: Salbei enthält Antioxidantien, die dazu beitragen, die Zellen vor Schäden durch freie Radikale zu schützen und das Immunsystem zu stärken.
- Zahnpflege: Salbei kann helfen, die Mundgesundheit zu fördern, indem er gegen Bakterien im Mund wirkt und somit Zahnfleischentzündungen und Mundgeruch reduziert.
Hinweis:
Es ist wichtig, Salbeiblätter nach Rücksprache mit einem Tierarzt zu verabreichen, um die richtige Dosierung und mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu gewährleisten. Salbei kann als getrocknetes Kraut, Tee oder in Form von speziellen tierfreundlichen Nahrungsergänzungsmitteln verwendet werden.
Wann Salbei nicht gefüttert werden darf
Es gibt bestimmte Situationen, in denen Salbeiblätter nicht an Hunde verfüttert werden sollten:
- Gravidität und Laktation: Die Wirkung von Salbei auf trächtige oder säugende Hündinnen ist nicht ausreichend erforscht. Deshalb sollte er in diesen Zeiten nicht verabreicht werden.
- Epilepsie: Salbei enthält Thujon, welches bei hohen Dosen Krampfanfälle auslösen kann. Hunde mit Epilepsie oder Krampfanfällen sollten Salbei daher meiden.
- Überdosierung: Große Mengen Salbei können toxisch wirken. Daher ist es wichtig, die empfohlene Dosierung nicht zu überschreiten und immer einen Tierarzt zu konsultieren.
Produkthinweis zur Lagerung von Salbei
Um die Qualität und Wirksamkeit von Salbeiblättern zu erhalten, empfehlen wir folgende Lagerungshinweise:
- Sonnengeschützt: Lagern Sie die Salbeiblätter an einem Ort, der vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist, um die aktiven Inhaltsstoffe zu bewahren.
- Kühl: Bewahren Sie die Salbeiblätter an einem kühlen Ort auf, idealerweise bei einer Temperatur unter 25°C, um die Frische und Wirksamkeit zu gewährleisten.
- Trocken: Stellen Sie sicher, dass die Salbeiblätter in einem trockenen Umfeld aufbewahrt werden, um Schimmelbildung und Feuchtigkeitsaufnahme zu vermeiden. Nutzen Sie luftdichte Behälter für optimale Lagerung.
Durch Einhaltung dieser Lagerungshinweise bleiben Ihre Salbeiblätter länger frisch und behalten ihre heilenden Eigenschaften.
Salbeiblätter (Salvia officinalis) geschnitten
Kostbar durch seine Vielseitigkeit
Analytische Bestandteile von Salbeiblättern
- Rohprotein: ca. 3-6%
- Rohfett: ca. 2-4%
- Rohfaser: ca. 10-15%
- Rohasche: ca. 8-12%
- Feuchtigkeit: ca. 8-10%
Weitere Inhaltsstoffe:
- Ätherische Öle: Thujon, Cineol, Kampfer, Borneol
- Flavonoide: Apigenin, Luteolin
- Gerbstoffe: Rosmarinsäure, Kaffeesäure
- Phenolsäuren: Chlorogensäure

